Ministerium will Förderbescheid für den Kunstrasenplatz in Raunheim übergeben. Der Platz könnte im Sommer 2019 bespielbar sein.

RAUNHEIM – (mka). In den seit einigen Jahren vom Sportverein 07 geforderten Bau eines Kunstrasenplatzes im Sportpark kommt Bewegung. „Das Ministerium hat sich letzte Woche gemeldet, um einen Termin zur Übergabe des Förderbescheids zu vereinbaren“, teilte der Betriebsleiter der Stadtwerke, Karsten Jost, zu Beginn dieser Woche auf Anfrage mit. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es in diesem Fall Sache des Vereins gewesen sei, den Förderantrag im Ministerium zu stellen.
 
Vonseiten der Stadtwerke, in deren Verantwortung die öffentliche Sportanlage liegt, wurde unterdessen mit Vorbereitungen begonnen, um das Vorhaben im nächsten Jahr umsetzen zu können. „Es darf erst dann ausgeschrieben werden, wenn der Förderbescheid da ist“, erinnerte Jost.
„Alles, was wir machen konnten, haben wir bereits gemacht“. Bürgermeister Thomas Jühe hatte in der letzten Sitzungsrunde im September berichtet, dass der Platz voraussichtlich im Frühjahr hergestellt werden kann, sodass dieser dann ab Sommer 2019 zur Verfügung steht.
 
Der Kunstrasenplatz soll den in die Jahre gekommenen Hartplatz ersetzen. Beim Sportverein 07 war angekündigt worden, dort künftig auch im Winter trainieren zu wollen. Durch die Zusammenlegung von Sportverein 07 und FC Raunheim ist der Bedarf nach einem Allwetterplatz weiter gewachsen.
 
Während in Sachen Kunstrasen Licht am Ende des Tunnels zu erkennen ist, bleiben die Pläne für das ebenfalls im Besitz der Stadt Raunheim befindliche „Birkeneck“ weiter ungewiss. Es gibt zwar Gespräche mit Bembelsche-Betreiber Peter Urban, dessen Sohn als Pächter für die seit drei Jahren verwaiste Gaststätte vorgesehen ist, es gebe aber noch keinen Vertrag für die Übernahme der Gaststätte, sagt Jost.
 
Der Sportverein Raunheim 07, der sich das Gebäude bisher mit dem Tennis-Klub Raunheim als Vereinsheim geteilt hat, soll mittlerweile seine Bereitschaft erklärt haben, in das Sozialgebäude im Sportpark umziehen zu wollen. Ohne konkret werden zu wollen, auch weil dieses in Abhängigkeit zum geplanten Pachtvertrag zu sehen sei, gibt es nach Auskunft von Jost verschiedene Vorschläge. „Mit dem Wechsel der Vorstände im SV 07 hat sich auch die Einstellung zum Birkeneck geändert“. Mit Sicherheit sei das aber eine Variante, die weiter verfolgt werde.